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Endodontische Mikrochirurgie

Die chirurgische Form der Wurzelbehandlung ist die letzte Möglichkeit des Zahnerhalts. Diese kann nötig werden, wenn es in sehr seltenen Fällen nicht möglich ist, das gesamte Hohlraumsystem zu reinigen (Abb. 1: Erkrankung).

Die endodontische Mikrochirurgie wird ebenfalls in lokaler Betäubung durchgeführt. Das Zahnfleisch im Bereich der Wurzelspitze wird gelöst, ein Zugang durch den oberflächlichen Knochen geschaffen und die Wurzelspitze mitsamt des möglicherweise vorhandenen Entzündungsgewebes entfernt (Abb. 2: Resektion).

Abb. 1: Erkrankung
Abb. 2: Resektion

Anschließend wird der Wurzelkanal von der Spitze aus gereinigt (Abb. 3: Ausformung) und eine abdichtende Füllung eingebracht (Abb. 4: Naht). Das Zahnfleisch wird wieder vernäht und nach einigen Monaten ist der Knochen um die Wurzelspitze wieder verheilt (Abb. 5: Ausheilung).

Abb. 3: Ausformung
Abb. 4: Naht
Abb. 5: Ausheilung
 
Aus aktuellem Anlass | Wichtige Information

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

die aktuelle Krise aufgrund der Coronavirus-Pandemie sorgt bei Ihnen vermutlich für Verunsicherung, ob eine Behandlung in unserer Praxis stattfinden kann.

Ja. Ihre Behandlung bei uns kann weiterhin durchgeführt werden.

Hier sei erwähnt, dass von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) sogar empfohlen wird die zahnärztliche Versorgung aufrecht zu erhalten. Die Übertragung von Viren durch anamnestisch unauffällige, symptomlos erkrankte Patienten kann gemäß Stellungnahme der BZÄK durch die Einhaltung von spezifischen Hygienemaßnahmen verhindert werden.

Diese haben wir vor geraumer Zeit umgesetzt und haben zusätzlich noch Maßnahmen ergriffen, um einem erweiterten Gefährdungspotential zu begegnen.

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